Aktuelles

Führungen sonntags um 15 Uhr. Weitere Termine für Gruppen nach Vereinbarung. Info

Das Veranstaltungsprogramm 2023 finden Sie als Flyer ab sofort in der Stiftung und im Kulturamt Ottobeuren.

Anmeldung zu den Veranstaltungen unter info@schickling-stiftung.de

KONZERTE:

Samstag, 26. August um 18 Uhr Konzertabend mit dem KlavierDuo Anna Zassimova & Christophe Sirodeau

22. Eggisrieder Seminar für Musik und Transzendenz 25. - 27. August

Samstag, 2. Sept. um 18 Uhr Konzert mit den Geschwistern Kammenos

Sonntag, 17. September um 16.30 Uhr Konzert nach der Führung mit Brayden Drevlows Reiseberichten am Klavier

Legenden

Konzertabend mit dem Klavierduo Anna Zassimova & Christophe Sirodeau

Werke von Antonin Dvorak, Gabriel Fauré, Lili Boulanger, Astor Piazzolla

am Samstag, 26.August um 18 Uhr
im Zusammenhang mit dem 22. Eggisrieder Seminar für Musik und Transzendenz

Die romantische Atmosphäre von Legenden und mystischen Erzählungen verbindet die Kompositionen dieses Klavierabends.  Die meisten Werke  des Programms stammen aus dem 19. Jahrhundert. Das "Tango-Ballett" des legendären Astor Piazzolla, musikalisches Genie des 20. Jahrhunderts, vereint  auf originelle Weise unterschiedlichste Stilelemente - vom Europäischen Barock bis zum populärsten Tanz Argentiniens.

Die Zusammenarbeit von Anna Zassimova und Christophe Sirodeau geht auf die Konzertreihe der „Catoire Konzerte“ der Elbphilharmonie Hamburg zurück: beide Pianisten wurden in der gleichem Saison eingeladen, jeweils einen Klavierabend in der “Elphy” zu gestalten. Die erste gemeinsame Einspielung „Dvorak – Legenden aus dem Böhmerwald“ erschien im April 2021 beim Label Melism. Das Album wurde gleich bei Radio France und weiteren Funkstationen ausgestrahlt und in der Presse gefeiert: „In the lively hands of the Russian-French duo, Dvorak’s music sounds unusually piquant and unorthodox“ – so The Sunday Times, UK. Konzertpianistin Anna Zassimova ist zugleich Kunsthistorikerin und promovierte Musikwissenschaftlerin. Der Deutschlandfunk und weitere renommierte Rundfunkstationen haben mit ihr zusammengearbeitet, sie tritt bei den internationalen Festivals regelmäßig auf. Die gebürtige Moskauerin, die inzwischen an der Musikhochschule in Karlsruhe unterrichtet, gilt außerdem als herausragende Chopin-Interpretin. „Ihr Spiel vereint glänzende Technik und beseelte Musikalität – pianistische Qualitäten, die man mit der von Heinrich Neuhaus und seinen Meisterschülern Swjatoslaw Richter sowie Emil Gilels geprägten Russischen Klavierschule in Verbindung bringen kann“ – so der Bayrische Rundfunk über das Klavierspiel von Anna Zassimova. Ihr Solo-Album „Sonata Reminiscenza“ (Hänssler Classic) war für den Opus-Klassik-Preis nominiert. Im April 2022 veröffentlichte das französische Label Melism ihre neuste CD-Einspielung mit Werken von Brahms, Schumann, Liszt und Godowski.

Dem Pariser Pianisten Christophe Sirodeau ist der Spagat gelungen, ebenso als gefragter Instrumentalist sowie auch als Komponist internationales Ansehen erlangt zu haben. Nach dem Salzburger Wettbewerb erschien sein Lied "Létoile" nach Versen von Arthur Rimbaud bei der Universal Edition in Wien. Als Pianist genießt er die weltweite Anerkennung durch die Tiefe und die Intensität seiner Interpretationen, die in Verbindung mit einer brillanten Technik stehen: "Ein Verständnis des musikalischen Inhalts und des Stils, das schwer übertroffen werden dürfte ... phänomenal!" - MusicWeb international; "Ein ungemein überzeugender Interpret." - The Guardian. Im Juni 2020 veröffentliche das französische Label „Melism“ seine neuste CD-Einspielung, mit Werken von Johannes Brahms. Die Neugier und der Mut, dem Publikum etwas zu präsentieren, was abseits des gängigen Repertoires liegt, gehört seit Jahren zum Markenzeichen von beiden Musikern. Sirodeau spielte eine wichtige Rolle bei der Wiederentdeckung der Musik von Samuil Feinberg, Viktor Ullmann und Hans Winterberg. Die Wiederentdeckung des russisch-französischen Komponisten Georges Catoire ist eng mit Zassimovas Namen verknüpft.